Erich Fried, im Theater an der Ruhr/ Mülheim (Juni 1988)
Erich Fried, im Theater an der Ruhr/ Mülheim (Juni 1988) | © Jörg Briese

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried

11 Gedanken auf \"Was es ist\"

  1. Guten Morgen lieber Xaver,
    nun ist es schon ein kleines Weilchen her, als du meine Seite besucht hast und beim Hinausgehen den *ich folge dir* Button gedrückt hast. Nun habe ich endlich die Zeit und Muße gefunden, auch dich auf deinem Blog zu besuchen und was ich hier vorfinde, erfüllt mich mit Lächeln. Eine wirklich sehr interessante und schöne Seite, bei der ich sicherlich nicht das letzte Mal zu Gast war *lächel*. Das heißt, wenn ich darf? Ich danke dir sehr und fühle mich geehrt durch dein, mir folgen und ich nehme mir von hier ebenso den “Wegweiser: Ich folge dir” mit, damit ich hierher zurückfinde 😉

    Das Gedicht dort oben ist, was es ist … Es ist auch eines meiner Lieblingsgedichte, die mich, gefühlt, schon fast mein ganzes Leben begleitet. Es ist, was es ist … Es ist einfach schön 😉

    Wünsche dir einen wunderbaren Start in den heutigen Tag
    Liebe Grüße
    Heike

    1. Liebe Heike,
      vielen Dank für deine so schöne Rückmeldung. Natürlich freue ich mich über dein Folgen – wie mich ja auch jeder im Reader von dir angezeigte Beitrag schnurrstracks auf deine Seite lotst 🙂
      Ja, das Thema Liebe: “Es ist, was es ist und noch unendlich viel mehr!” Mitunter erschrecke ich, wenn mir die gesamtne Bandbreite (Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt) dieses mächtigen, grossen Gefühls wieder tatsachenbewusst wird 🙂
      Nun wünsche ich dir einen herrlichen, sonnig wonnigen Frühlingstag. Herzliche Grüsse, Xaver

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